All­ge­meine Geschäftsbedingungen

I. Gel­tungs­be­reich

 

  1. Diese All­ge­meinen Geschäfts­be­din­gungen (AGB) gelten für alle Ver­träge, Ange­bote, Lie­fe­rungen und Leis­tungen von Sascha Kreklau Foto­grafie (nach­fol­gend „Foto­graf“) gegen­über Auf­trag­ge­bern (nach­fol­gend „Kunde“).

  2. Abwei­chende oder ent­ge­gen­ste­hende Geschäfts­be­din­gungen des Kunden finden keine Anwen­dung, es sei denn, ihrer Gel­tung wurde aus­drück­lich schrift­lich zugestimmt.

  3. Diese AGB gelten auch für zukünf­tige Leis­tungen, ohne dass es einer erneuten aus­drück­li­chen Ein­be­zie­hung bedarf.

 


 

II. Auf­trags­pro­duk­tionen

 

  1. Kos­ten­vor­anschläge sind unver­bind­lich. Abseh­bare Mehr­kosten von mehr als 20 % werden dem Kunden unver­züg­lich ange­zeigt und gelten erst nach Zustim­mung als vereinbart.

  2. Ver­zö­gert sich die Durch­füh­rung des Auf­trags aus Gründen, die der Foto­graf nicht zu ver­treten hat, kann das Honorar ange­messen ange­passt werden.

  3. Der Foto­graf ist berech­tigt, zur Ver­trags­er­fül­lung erfor­der­liche Fremd­leis­tungen im eigenen Namen, jedoch auf Rech­nung des Kunden zu beauftragen.

  4. Die Aus­wahl der dem Kunden zur Ver­fü­gung gestellten Bilder obliegt dem Foto­grafen, sofern nichts anderes ver­ein­bart wurde.

  5. Offen­sicht­liche Mängel sind inner­halb von 14 Tagen nach Ablie­fe­rung schrift­lich zu rügen. Ver­deckte Mängel bleiben hiervon unberührt.

 


 

III. Urhe­ber­recht / Bildmaterial

 

  1. Sämt­li­ches Bild­ma­te­rial ist urhe­ber­recht­lich geschützt. Eigen­tums- und Urhe­ber­rechte ver­bleiben beim Fotografen.

  2. Das Bild­ma­te­rial darf aus­schließ­lich im ver­trag­lich ver­ein­barten Umfang genutzt werden.

  3. Eine Wei­ter­gabe an Dritte oder Unter­li­zen­zie­rung ist nur zulässig, soweit dies zur ver­ein­barten Nut­zung zwin­gend erfor­der­lich ist.

  4. Ver­än­de­rungen, Bear­bei­tungen, Umge­stal­tungen oder Kom­bi­na­tionen mit anderem Mate­rial sind nur mit vor­he­riger Zustim­mung des Foto­grafen zulässig, soweit sie nicht tech­nisch erfor­der­lich sind (z. B. For­ma­tie­rungen für Social Media).

  5. Der Foto­graf ist Mit­glied der VG Bild-Kunst. Bestimmte Nut­zungen des Bild­ma­te­rials können der Wahr­neh­mung durch die VG Bild-Kunst unter­liegen. Soweit für die kon­krete Nut­zung eine Mel­de­pflicht besteht, obliegt deren Erfül­lung dem jeweils Meldepflichtigen.

  6. Soweit für die ver­ein­barte Nut­zung Ein­wil­li­gungen abge­bil­deter Per­sonen erfor­der­lich sind, ist der Kunde für deren Ein­ho­lung ver­ant­wort­lich, sofern nicht aus­drück­lich ver­ein­bart wurde, dass dies durch den Foto­grafen erfolgt. Bei min­der­jäh­rigen Per­sonen ist die Ein­wil­li­gung der Erzie­hungs­be­rech­tigten erforderlich.

 


 

IV. Nut­zungs­rechte

 

  1. Sofern nicht aus­drück­lich anders ver­ein­bart, erhält der Kunde ein ein­fa­ches, nicht über­trag­bares Nut­zungs­recht für den kon­kret ver­ein­barten Zweck, Zeit­raum, Umfang und Medienbereich.

  2. Jede über den ver­ein­barten Nut­zungs­um­fang hin­aus­ge­hende Nut­zung bedarf der vor­he­rigen schrift­li­chen Zustim­mung des Foto­grafen und ist geson­dert zu vergüten.

  3. Die Ein­räu­mung der Nut­zungs­rechte erfolgt erst nach voll­stän­diger Zah­lung des ver­ein­barten Honorars.

  4. Eine Nut­zung vor voll­stän­diger Zah­lung stellt eine unbe­rech­tigte Nut­zung dar und begründet einen Anspruch auf Scha­dens­er­satz nach den gesetz­li­chen Vorschriften.

  5. Der Foto­graf bleibt berech­tigt, das Bild­ma­te­rial zur Eigen­wer­bung (z. B. Web­site, Social Media, Port­folio, Wett­be­werbe) zu ver­wenden, soweit dem keine über­wie­genden berech­tigten Inter­essen des Kunden ent­ge­gen­stehen. Bei Pri­vat­kunden (z. B. Hoch­zeiten, Por­träts) erfolgt eine Ver­öf­fent­li­chung nur mit aus­drück­li­cher Zustimmung.

  6. Der Kunde ist ver­pflichtet, bei jeder Ver­öf­fent­li­chung des Bild­ma­te­rials einen deut­lich sicht­baren und ein­deutig zuor­den­baren Urhe­ber­ver­merk anzu­bringen. Der Urhe­ber­ver­merk lautet:

    „© Sascha Kreklau“ oder „Foto: Sascha Kreklau“.

    Bei Online-Publi­ka­tionen ist nach Mög­lich­keit ein Link zur Web­site des Foto­grafen zu setzen. Bei Social-Media-Ver­öf­fent­li­chungen soll der Foto­graf – soweit tech­nisch mög­lich – ver­linkt oder getaggt werden.

 


 

V. Haf­tung

 

  1. Der Foto­graf haftet für Vor­satz und grobe Fahr­läs­sig­keit. Bei ein­fa­cher Fahr­läs­sig­keit haftet er nur bei Ver­let­zung wesent­li­cher Ver­trags­pflichten, deren Erfül­lung die ord­nungs­ge­mäße Durch­füh­rung des Ver­trags über­haupt erst ermöglicht.

  2. Die Haf­tung für Schäden aus der Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers oder der Gesund­heit bleibt unberührt.

  3. Für die Ein­ho­lung und Beach­tung von Rechten Dritter (z. B. Persönlichkeits‑, Marken‑, Eigen­tums­rechte) ist der Kunde ver­ant­wort­lich, sofern nichts anderes aus­drück­lich ver­ein­bart wurde.

  4. Der Kunde stellt den Foto­grafen von sämt­li­chen Ansprü­chen Dritter frei, die aus einer ver­trags­wid­rigen oder rechts­wid­rigen Nut­zung des Bild­ma­te­rials resultieren.

 


 

VI. Honorar

 

  1. Es gilt das ver­ein­barte Honorar zuzüg­lich der gesetz­li­chen Umsatzsteuer.

  2. Sofern nichts anderes ver­ein­bart wurde, han­delt es sich um ein Pau­schal­ho­norar, das sämt­liche zur Leis­tungs­er­brin­gung erfor­der­li­chen Auf­wen­dungen umfasst; eine geson­derte Abrech­nung von Neben­kosten erfolgt nicht.

  3. Das Honorar ist bei Ablie­fe­rung fällig. Der Foto­graf ist berech­tigt, ange­mes­sene Abschlags­zah­lungen zu verlangen.

  4. Das Honorar ist auch dann voll­ständig zu zahlen, wenn das Bild­ma­te­rial nicht ver­öf­fent­licht oder genutzt wird, sofern die Leis­tung ver­trags­gemäß erbracht wurde.

 


 

VII. Rück­gabe und Löschung / Datenschutz

 

  1. Ana­loges Bild­ma­te­rial ist nach Nut­zung unbe­schä­digt zurückzugeben.

  2. Digi­tale Dateien dürfen nach Ablauf der Nut­zungs­rechte nicht wei­ter­ver­wendet werden und sind vom Kunden zu löschen, sofern keine gesetz­li­chen Auf­be­wah­rungs­pflichten entgegenstehen.

  3. Der Foto­graf ver­ar­beitet per­so­nen­be­zo­gene Daten im Rahmen der Ver­trags­an­bah­nung und Ver­trags­durch­füh­rung sowie bei der Erstel­lung von Bild­ma­te­rial gemäß der Daten­schutz-Grund­ver­ord­nung (DSGVO). Rechts­grund­lage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Ver­trags­er­fül­lung) bzw. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Ein­wil­li­gung).

  4. Bei Auf­nahmen mit erkenn­baren Per­sonen erfolgt eine Ver­öf­fent­li­chung nur auf Grund­lage einer ent­spre­chenden Ein­wil­li­gung. Diese Ein­wil­li­gung kann mit Wir­kung für die Zukunft wider­rufen werden, sofern keine über­wie­genden berech­tigten Inter­essen entgegenstehen.

  5. Wei­tere Infor­ma­tionen zur Daten­ver­ar­bei­tung und zu den Rechten der betrof­fenen Per­sonen sind in der geson­derten Daten­schutz­er­klä­rung abrufbar.

 


 

VIII. Wider­rufs­recht für Verbraucher

 

  1. Ver­brau­chern im Sinne des § 13 BGB steht bei Fern­ab­satz­ver­trägen oder außer­halb von Geschäfts­räumen geschlos­senen Ver­trägen ein gesetz­li­ches Wider­rufs­recht gemäß § 312g BGB i. V. m. § 355 BGB zu.

  2. Die Wider­rufs­be­leh­rung und ein Muster-Wider­rufs­for­mular werden dem Ver­brau­cher geson­dert in Text­form zur Ver­fü­gung gestellt.

  3. Das Wider­rufs­recht erlischt vor­zeitig, wenn der Foto­graf die Dienst­leis­tung voll­ständig erbracht hat und der Ver­brau­cher zuvor aus­drück­lich zuge­stimmt hat, dass der Foto­graf vor Ablauf der Wider­rufs­frist mit der Aus­füh­rung beginnt, und gleich­zeitig seine Kenntnis vom Erlö­schen des Wider­rufs­rechts bestä­tigt hat.

 


 

IX. Scha­dens­er­satz

 

  1. Bei unbe­rech­tigter Nut­zung, Ver­viel­fäl­ti­gung, Wei­ter­gabe oder Ver­öf­fent­li­chung des Bild­ma­te­rials schuldet der Kunde Schadensersatz.

  2. Der Scha­dens­er­satz bemisst sich min­des­tens nach dem übli­chen Nut­zungs­ho­norar. Wei­ter­ge­hende Ansprüche bleiben unberührt.

  3. Bei unter­las­senem oder nicht ein­deutig zuor­den­barem Urhe­ber­ver­merk kann ein ange­mes­sener Zuschlag auf das Nut­zungs­ho­norar ver­langt werden, sofern der Kunde dies zu ver­treten hat.

 


 

X. Schluss­be­stim­mungen

 

  1. Es gilt das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutschland.

  2. Gerichts­stand ist – sofern gesetz­lich zulässig – der Sitz des Foto­grafen, sofern der Kunde Kauf­mann oder eine juris­ti­sche Person des öffent­li­chen Rechts ist.

  3. Die Euro­päi­sche Kom­mis­sion stellt eine Platt­form zur Online-Streit­bei­le­gung (OS-Platt­form) bereit. Der Foto­graf ist nicht ver­pflichtet und nicht bereit, an einem Streit­bei­le­gungs­ver­fahren vor einer Ver­brau­cher­schlich­tungs­stelle teilzunehmen.

  4. Sollte eine Bestim­mung dieser AGB ganz oder teil­weise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirk­sam­keit der übrigen Bestim­mungen unbe­rührt. Anstelle der unwirk­samen Rege­lung tritt eine Rege­lung, die dem wirt­schaft­li­chen Zweck am nächsten kommt.